AUSFLÜGE IN GROSSE HÖHEN MIT TREKKING-ROUTEN
TREKKING-ROUTEN – ALTA VIA DEI PASTORI
Entstanden im Jahre 1982 auf Initiative von Bepi Pellegrinon. Es ist ein Rundwanderweg mit einem atemberaubenden Ausblick.
Er verbindet die Weiden und Berghütten des Val del Biois entlang der alten Hirtenwege.
Vor kurzem wurde, von der Gemeinde San Tomaso Agordino, die Route neu bewertet und erweitert.
Mit einem großen Arbeitsaufwand bei der Beschilderung wurden die Wege neu markiert. Sie erstrecken sich nun auch auf ihr eigenes Gebiet.
Die Alta Via dei Pastori ist eine herrliche Wander-Route ,die sich über die Berge rund um das Val del Biois erstreckt.
Diese Route bereitet denjenigen,die sie begehen moechten keine besonderen Schwierigkeiten. Du tauchst ein in unsere jahrhundertealten Wälder,dort gibt es haefig Begegnungen mit der wilden, einheimischen Tierwelt.
Du erreichst hochgelegene Weiden, wo eine Reihe von alten Almhütten als Zeugnis der traditionellen Almwirtschaft erhalten sind.
Diese Arbeit war schon immer die Lebensgrundlage für uns Talbewohner. Sie bindet uns untrennbar und voller Stolz an unser Territorium.
Entlang des Weges gibt es viele malerische Ausblicke. Du siehst einige der berühmtesten Gipfel der Dolomiten, die schon immer Bergsteiger aus aller Welt angezogen haben. Die Marmolada, die Civetta, der Agner, der Focobon und die Cime d’Auta. Dein Blick reicht bis zu den majestätischen Tofanen und dem Monte Cristallo.
Bevor du diese Tour startest, ein kleiner Ratschlag: Es wird empfohlen, mit einem örtlichen Bergführer zu sprechen. Überprüfe die Machbarkeit der Route und frage nach dem aktuellen Zustand der Wanderwege.
1. ETAPPE: BOGO – GARES
Unsere Route beginnt in dem kleinen Ortsteil Bógo (1194 m) in Cencenighe.
Hier lässt du dein Auto stehen. Dann beginnst du den Aufstieg über den Wanderweg CAI 759. Dieser idyllische Pfad führt dich hinauf bis zur Casèra Rudefìn Alta (2104 m). Dieses Gebiet ist eine grosse Weide, an den Hängen der Cima Pape , wo viele Schutzhütten von der alten landwirtschaftlichen und pastoralen Tätigkeit zeugen. Der Weg verläuft nun in einem ständigen Auf und Ab. Diese Strecke erweist sich als besonders panoramareich und bietet dir atemberaubende Blicke zwischen dem San-Lucano-Tal und dem Garés-Tal. Ein kleiner Abstecher ist hier ein absolutes Muss! Nur so kannst du ein herrliches 360°-Panorama auf die majestätischen Dolomitengipfel genießen. Ein steiler, aber sehr gut markierte Weg führt dich nämlich auf die Cima Pape (2503 m).
Oben angekommen, belohnt dich die unglaubliche Aussicht sofort für jede Anstrengung des Aufstiegs. Wenn du die Malga di Campigàt (1801 m) erreichst, triffst du auf den Wanderweg CAI 756,der in rasanten Serpentinen zum Piàn delle Giàre hinabführt . Hier erwartet dich die einladende Capanna Cima Comèlle (1333 m). Sie bietet dir wohlverdiente Ruhe und köstliche Stärkung.
2. ETAPPE: GARES – rif. MULAZ
Dein nächstes Ziel ist das Rifugio Volpi del Mulaz (2571 m). Du wanderst zuerst über den Piàn delle Giàre, dann folgst du dem Wanderweg CAI 704. Dieser Weg führt dich direkt in das Bergdorf Garés, vorbei an rauschenden Wasserfällen. Nun verlässt du den Wanderweg CAI 704> und steigst auf dem Wanderweg CAI 754 hinauf zur Malga Stia (1786 m). Nach einer kurzen, gemütlichen Rast beginnt der Aufstieg zur Forcella Stia (2190 m) über den Wanderweg CAI 752. Sobald du sie hinter dir gelassen hast, steigst du in das Focobón-Tal hinab. Hier tauchst du ein in eine faszinierende, wilde Hochgebirgswelt.
Nun führt dich der Wanderweg CAI 722 über kleine Felsen und Geröllfelder zum Rifugio G. V. Mulaz (2571 m). Hier erwarten dich eine deftige Stärkung und eine gemütliche Übernachtung.
Das Panorama auf die monumentalen Focobón-Wände ist einfach atemberaubend. Ein absolutes Muss für dich ist der Aufstieg über den Pfad zum Gipfel der Cima del Mulaz.
3. ETAPPE: rif. MULAZ – rif. FLORA ALPINA
Von der Rifugio Mulaz machst du dich auf den Weg über den Wanderweg CAI 751. Dann folgst du dem Wanderweg CAI 774, dieser führt dich hinab zur herrlich grünen Weide von Costàza (1573 m).
Die alte Casèra wurde in eine gemütliche Hütte verwandelt, die uns Wanderern im Sommer als willkommener Rastplatz schutz bietet. Sie ist nach Lorenzo Bottari benannt. Von hier aus hast du die Möglichkeit zur Abkürzung: Ein alter, rustikaler Karrenweg (tratturo) erlaubt es dir, die Wanderung bereits in Molìn di Falcade (1184 m) zu beenden. Unser Weg führt dich jedoch weiter. Er verläuft entlang der orografisch rechten Seite des Valés-Tals. Durch ein ständiges,einfaches Auf und Ab erreichst du die Almhütten Malga Valés Bas (1711 m) und Malga Valés Alto. In diesem stillen Hochtal entdeckst du noch traditionelle Holzhütten , diese duften nach der Heuernte vergangener Zeiten. Du gehst weiter und überquerst die Passstraße des Passo Valles.
Hier nimmst du den steilen, historischen Saumpfad (mulattiera). Er bringt dich in kurzer Zeit auf eine sonnige Hochebene, genau am Waldrand erwartet dich die Casèra de la Caviàza (1877 m).
Wenn du weiterwanderst, gelangst du zum Rifugio le Buse (1895 m). Von dort aus steuerst du den Stausee Lago di Càvia (2102 m) an. Direkt auf deinem Weg begegnest du der Casèra le Buse (1910 m), direkt danach folgt der “Teàz de le Mande”. Schließlich erreichst du die Malga dei Zìnghen Alti. Sobald du den See hinter dich gelassen hast,sinkt der Pfad zügig in Richtung Passo San Pellegrino ab. Du erreichst die Malga Zìnghen Bas (1775 m). Hier stehst du genau an der Grenze zwischen den Provinzen Belluno und Trient. Der Wanderweg steigt wieder an und führt dich durch das ” Zigolé-Tal” hinauf zur “Malga Boèr “(1808 m). Du folgst nun dem Zufahrtsweg zur Alm, der vom Passo San Pellegrino kommt. Bald weichen die schattigen Wälder zurück und machen Platz für die weiten Weiden von Fuciàde und Valfreda. Hier empfängt dich das Rifugio Flora Alpina (1818 m). Jetzt erwartet dich noch ein kurzer Rundweg .Über sehr bequeme Wege folgst du der Route bis zu den urigen Heuschobern, den Casoni von Valfreda. Du wanderst weiter zur Malga ai Lach (1815 m) und zur nächsten Alm, der Malga Bòsch Brusà (1867 m).
Danach gehst du durch das” Forca-Tal”. Beim “ Piàn de la Schita” triffst du schließlich wieder auf unsere Hauptroute.
4. ETAPPE: RIFUGIO FLORA ALPINA – BAITA DEI CACCIATORI
Wenn du am Rifugio Flora Alpina angekommen bist, verlässt du die Asphaltstraße und wanderst auf einem sehr bequemen Pfad weiter.
So erreichst du die Casoni von Valfreda. Du steigst das Tal hinauf und überquerst die Hochebene “Pian de la Schita”. Schließlich erreichst du die Forca Rossa (2490 m). Dieser spektakuläre Aussichtspunkt bietet dir ein unvergessliches Panorama.
Von hier aus steigst du in das ruhige Val di Franzedàs hinab. Dein Weg führt dich bis zum Gebirgspass “Passo del Còl Bechèr “(2312 m). Danach wanderst du weiter zur Baita Giovanni Paolo I (1865 m).
Alternativ erreichst du die etwas tiefer gelegene Baita dei Cacciatori (1745 m). Nun führt ein wunderschöner Pfad weiter und durchquert die hochgelegenen Weiden unterhalb der Cima d’Auta (2624 m).
So gelangst du zur Baita di Còl Mónt (1854 m). Die “Baita di Còl Mónt” und die Baita dei Cacciatori sind perfekte Ausgangspunkte für echte Bergabenteuer. Hast du die richtige Ausrüstung und Erfahrung? Dann kannst du von hier aus die” Cima dell’Auta Orientale” (2624 m) erklimmen.
Du hast die freie Wahl: Klettere über den spektakulären Klettersteig” P. Piccolin “oder du nimmst den normalen Weg.
5. ETAPPE: rif. SASSO BIANCO
Du beginnst sofort mit dem Aufstieg über den Wanderweg CAI 687 bis zur Forcella Négher (2300 m), er schenkt dir als Wanderer einen unvergesslichen Anblick auf den Bergsee Lach d’i Négher.
Nun führt dich der Pfad hinab zur” Forcella de Franzéi” und gleich danach steigst du wieder aufwärts zur” Forcella Pianéza “auf dem Wanderweg CAI 684.
Gleich darauf erreichst du die” Forcella delle Fontàne”. Von hier aus wanderst du entlang der Nordhänge der Péza-Berggruppe und erreichst die alten Hütten der Casère di Val Bòna (1635 m), bis hin zur “Forcella Sciòta”.
Dabei überquerst du den” Còl di Sele” und beendest diese herrliche Überquerung (traversata) über den Wanderweg CAI 623 am Rifugio Sasso Bianco (1840 m). An diesem Ort findest du herzhafte Stärkung und echte Gastfreundschaft. Die Umgebung hier ist unberührt und die eindrucksvollen Ausblicke auf die Südwand der Marmolada werden dir den Atem rauben.
Dazu gesellen sich immer wieder ganz natürliche Begegnungen mit der heimischen Tierwelt unserer Berge.
6. ETAPPE: RIFUGIO SASSO BIANCO – SAN SIMON
Über einen sehr bequemen Pfad erreichst du den Wanderweg CAI 623. Du steigst hinab und hast dabei immer die Nordwestwand der Civetta vor den Augen. In Richtung der kleinen Bergdörfer Costóia und Canacéde in der Gemeinde San Tomaso, erreicht man die Forcella di S. Tomaso.
Durch die Wälder von Piàne erreichst du am Ende dieser Route die Kirche San Simòn in der Gemeinde Vallada. Dieses kleine Heiligtum, der „Sacello“ von San Simón, wurde um das 10. Jahrhundert erbaut. Es ist voller Stolz die älteste Kirche im gesamten Alto Agordino.
Die Fresken von Paris Bordon und die wertvolle Bauprägung machen es zu einem wahren architektonischen Kunstjuwel.
TREKKING-ROUTEN IM GEBIET SAN PELLEGRINO
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TREKKING ROUTEN – GEBIET DER PALE DI SAN MARTINO
1. Route: ZUM RIFUGIO G. VOLPI AL MULAZ
Es gibt drei verschiedene Ausgangspunkte um die Hütte zu erreichen
Erster Ausgangspunkt: von Falcade
Du startest in Falcade nahe dem Campingplatz Eden im Ortsteil Molino.
Von Molino aus,wo du dein Auto sicher stehen lassen kannst , überquerst du den Focobon-Bach ( auf der Straße zum Camping Eden). Dann steigst du über einen alten Forst- und Almweg (strada silvo-pastorale) auf. Er beginnt direkt am Ende der Asphaltstraße.
Gegen Ende dieses kleinen Weges, links, findest du die Wegmarkierung n.722 mit der Aufschrift Rifugio Mulaz Der Weg führt dich durch den Wald entlang des Focobon-Tals mit einigen steiligen Abschnitten.
So erreichst du die Casera Focobon (1894 m). Dann biegst du nach links ab, überquerst den Bach und gehst bergauf weiter,vorbei am Fuße der Focobon-Gipfel.
Dieses letzte Wegstück ist das anspruchsvollste. Es verläuft nämlich fast vollständig über puren Fels. Anschliesend geht es hinauf, umgehst den Arduini-Stein, bis du die vorderen Muraenen des Gletschers “Focobon” erreichst. Von hier aus erblickst du schon unser Ziel: das Rifugio G. Volpi al Mulaz (2571 m).
Diese Schutzhütte wird von unserem erfahrenen Bergführer Sebastiano Zagonel geführt. Wenn du an der Hütte angekommen bist, gebe ich dir einen kleinen Tipp: Es lohnt sich absolut, eine letzte Anstrengung von etwa 45 Minuten auf sich zu nehmen!
Steige weiter auf zum Gipfel der Cima Mulaz (2906 m). Dort oben darfst du voller Stolz die Gipfelglocke läuten. Von diesem Gipfel aus ist das 360°-Panorama einfach grenzenlos.
Dein Blick erstreckt sich von den Rätischen Alpen bis zu den Österreichischen Alpen.
Du siehst die allerhöchsten Gipfel unserer Dolomiten: von der Marmolata bis zu den Drei Zinnen (Tre Cime di Lavaredo), den Conturines, die Civetta, den Pelmo und den Sassolungo.
Zweiter Ausgangspunkt – vom Passo Valles
Passo Valles (2032 m).
Du lässt dein Auto auf dem Parkplatz stehen und begibst dich direkt auf den Wanderweg 751. In etwa 40 Minuten erreichst du, auf dem meist ansteigenden Pfad, die Forcella Venegia.
Von hier aus verwandelt sich das Gebiet in Weiden und Almwiesen und du erreichst den Passo Fochet.
Der letzte Abschnitt des Weges ist mit einem robusten Stahlseil ausgestattet. Die Landschaft, die sich nun vor dir ausbreitet ist eine riesige, sonnenüberflutete Blumenwiese.
Nun ändert sich der Charakter des Weges. Der Wanderweg 751 verläuft nun auf Felsen und überquert auf einer Strecke von ca. 50 m einen freigelegten Felsvorsprung, der mit einer Metallschnur gesichert ist.
Von hier aus steigt der Weg im Zickzack an,bis er die Schutzhütte G.Volpi (2571 m), dann den Gipfel Mulaz und anschließend unser Ziel erreicht.
Passo Valles 2032 m
Rifugio Volpi al Mulaz 2571 m
ca. 4 Stunden (Hinfahrt)
Mittel / Schwer
Dritter Ausgangspunkt – von dem” Val Venegia”
Du erreichst den Pian dei Casoni über den Passo Valles dort passierst du die Mautstelle, die dich direkt in unsen geschützten Naturpark führt : den Naturpark Paneveggio/Pale di San Martino.
Du parkst in der Nähe der Malga Venegia und überquerst eine Forststraße an der Malga Venegiotta (1830 m) und nach etwa 400 m biegst du nach links ab und nimmst den Weg zum Rifugio Mulaz.
Dieser Wanderweg ist sehr gut begehbar und kaum ausgesetzt,er weist eine anspruchsvolle, aber gleichmäßige Steigung auf. Etwas weiter oben verändert sich der Pfad ,nun verläuft er über Fels und Schotter.
So erreichst du den Passo Mulaz auf einer Höhe von 2619 Metern. Von hier aus führt dich ein schneller Abstieg direkt zum Rifugio G. Volpi al Mulaz (2571 m) und wenn du möchtst wanderst du weiter bis hinauf zur Cima Mulaz in einer Höhe von 2906 m. Dort kannst du dich ausruhen und ein fantastisches Panorama auf atemberaubende Berggipfel geniessen.
Malga Venegia 1778 m
Rifugio Volpi al Mulaz 2571 m
ca. 4 Stunden (Hinfahrt)
Mittel / Schwer
2. Route: VAL DI GARES – RIFUGIO PEDROTTI ALLA ROSETTA – CASERA CAMPIGAT
Vom Parkplatz Cima Comelle (1333 m) folgst du dem Wanderweg 704 und erreichst die Wasserfälle. Dann durchquerst du die Comelle-Schlucht Diese ist eine exponierte Strecke und erfordert höchste Aufmerksamkeit.
Danach durchquerst du das gleichnamige Comelle-Tal, wobei du allmählich an Höhe gewinnst.
So erreichst du die faszinierende Hochebene des Rosetta auf über 2300 Metern Höhe. Dann wanderst du über den nackten Fels, bis du schließlich am Rifugio Pedrotti (2581m) ankommst.
Hier ist die Aussicht offen und spektakulär, die typische Weite der Dolomiten, du befindest dich nun mitten im Herzen der” Pale di San Martino”. Für den Rückweg kannst du denselben Pfad nehmen, oder du wählst den Wanderweg 761. Dieser führt dich durch“Antermarucol”, kommst an der Almhütte” Casera Campigat” vorbei und erreichst die” Forcella Cesurette”.
Entlang dieser Route gibt es einen exponierten Abschnitt der Aufmerksamkeit erfordert. Der Abstieg erfolgt über den Weg 756,der im Zickzack verläuft und aufgrund des rutschigen Bodens ebenfalls höchste Aufmerksamkeit erfordert.In etwa einer Stunde bist du wieder an deinem Ausgangspunkt, dem Parkplatz “Cima Comelle”.
TREKKING ROUTEN – MARMOLADA GEBIET
1. Route – SAN PELLEGRINO – FORCA ROSSA
Du startest am Passo San Pellegrino (1908 m). Über eine bequeme Forststraße erreichst du die Schutzhütte Fuciade. Von hier aus folgst du dem Wanderweg 694. Er führt dich durch eine offene und sonnige Weidelandschaft, auf der du die Pfiffe der Murmeltiere hörst und Pferde in freier Wildbahn beobachten kannst.
Von hier aus geht es über den markierten Almweg hinauf bis zum Forca Rossa -Pass auf 2490 m Höhe. Das offene, weite Panorama hier oben ist einfach außergewöhnlich. Du blickst auf das Tal unter dir und auf den gesamten östlichen Teil unserer Dolomiten. Für den Rückweg kannst du denselben Pfad nehmen oder wenn du vorher ein zweites Auto (auto di appoggio) organisiert hast, könntest du von hier herunterfahren und Malga Ciapela erreichen. Oder du wanderst über den Passo di Col Becher zurück ins Val del Biois nach Falcade.
2° Route – COLMEAN – BAITA DEI CACCIATORI
Du startest im kleinen Bergdorf Colmean, ganz in der Nähe von Feder, auf 1300 Metern Höhe in Richtung Baita del Cacciatori. Den ersten Teil des Weges wanderst du auf einer Forststraße mit regelmässigen und teilweise anspruchsvollen Steigungen.
Am Ende der Straße beginnt in der nähe einer Seilbahn ein Weg,der dich zur Baita dei Cacciatori auf 1746m Höhe bringt. Von hier aus mit einer weiteren kleinen Anstrengung, etwa 30 Minuten, kannst du das Bivacco Papa Giovanni Paolo I erreichen.
Es steht auf dem “Pian de Pavier” auf 1865 m Höhe. Diese Schutzhütte ist eine typische offene Berghütte.
Diese beiden Hütten liegen direkt unter den Felswänden der Cime d’Auta.
3° Route – RIFUGIO LAGAZZON- FORCELLA DEI NEGHER
Du kannst direkt am Rifugio Lagazzon auf 1356 Metern starten, dort kannst du auch dein Auto lassen.
Von hier aus folgst du dem Forst- und Almweg 687 bis du zur Baita Col Mont auf 1854 m Höhe gelangst. Diese Gegend ist besonders schön wegen der grossen, grünen Flächen und der Aussicht auf die Civetta auf einer Seite und die Pale di San Martino auf der anderen. Von hier aus wanderst du weiter auf einem herrlichen Panoramaweg. Es geht nun staendig bergauf und du erreichst die Forcella dei Negher auf 2286 Metern Höhe. Der Blick von hier, hinunter in das Val del Biois, wird dir buchstäblich den Atem rauben.
Bevor du dich auf den Rückweg machst, habe ich noch einen kleinen Tipp: Steige in wenigen Minuten zum Lach dei Negher auf 2205 Metern hinab, es ist ein Gletschersee mit besonderen Farben.
4° Route – VIVAIO PICCOLET – BAITA PIANEZZA
Du erreichst das Vivaio Piccolet (1300 m) bequem mit dem Auto, indem du die Forcella Lagazzon überquerst.
Von hier aus beginnt der Aufstieg über eine steile Forststraße, sie führt dich mitten durch den Wald. Kurz nach einer kleinen Quelle wandelt sich die Forststraße in einen steilen Bergpfad. Du folgst diesem Pfad bis ans Ende des Waldes von wo man die Baita Pianezza sehen kann.
Diese Schutzhütte ist Eigentum der Gemeinde, auf 1665 m Höhe. In der Nähe der Baita sprudelt eine Quelle mit frischem Bergwasser. Wenn du noch Mut hast, kannst du den Weg fortsetzen, der Pfad führt hinauf zur Forcella Pianezza(2044 m).
Von dort aus hast du sogar die Möglichkeit, weiter in Richtung Sottoguda zu wandern.
5° Route – PASSO DELLE SELLE
Du lässt dein Auto am Passo San Pellegrino (1900 m) stehen – direkt bei der Talstation der Sesselbahn Costabella.
Von dort folgst du dem Wanderweg 604. Er führt dich zunächst über eine Forststraße am Rifugio Paradiso vorbei.
Die Strasse verwandelt sich in einen Pfad,der zunehmend an Weiden und Wiesen vorbeiführt. In der Ferne kannst du schon bald dein Ziel entdecken: das “Rifugio Passo Selle” auf 2530 Metern Höhe. Wenn du das Rifugio erreicht hast, empfehle ich dir einen kleinen Abstecher: Besuche unbedingt die historischen österreichisch-ungarischen Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg, die ganz in der Nähe liegen. Für den Rückweg nehmen wir eine kleine Abzweigung nach rechts. Du wanderst am Sas del Musc vorbei und erreichst den Lago di Campagnaccia.
Von dort führt dich ein historischer alter Militärpfad (Mulattiera di guerra) sicher zurück zu deinem Parkplatz. Um den Tag perfekt ausklingen zu lassen, habe ich noch einen Tipp für dich: Überquere kurz die Straße und besuche den kleinen, idyllischen Bergsee von San Pellegrino.
6° Route – RUNDWANDERUNG JURIBRUTTO
Du startest an der Malga Vallazza (1935 m), nur einen Kilometer nach dem Passo Valles dann folgst du der historischen alten Militärstraße (mulattiera di guerra) mit der Markierung 631.
Diese bringt dich zum Gletschersee Lago di Juribrutto auf 2206 Metern Höhe. Die gesamte Gegend ist übersät mit zahlreichen Bergseen eiszeitlichen Ursprungs: der Lago di Bocche, die Lusia-Seen und der Lago del Bronton. Vom Juribrutto-See aus wanderst du auf dem Pfad 629 weiter und erreichst die Malga Juribrutto (1912 m). Um den Rundweg zu vervollständigen, folgst du der alten Militärstraße mit der Nr. 623,diese führt dich zurück zur Malga Vallazza. Deine Wanderung führt dich durch den Naturpark Paneveggio-Pale di San Martino, in einem charakteristischen Umweltkontext mit Steinkiefern,einer typischen hohen Pflanze in grosser Höhe und Böden vulkanischen Ursprungs.

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