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    Skibergsteigen Routen

    Passo di Forca Rossa

    von Süden über die Valfréda

    Eine echte Skitour-Klassiker-Route, leicht und auch für Skifahrer mittleren Niveaus geeignet.Dank der günstiger Lage und dem Fehlen steiler Haenge ist die Strecke während der gesamten Wintersaison befahrbar.

    Start und Ziel: Straße zur Baita Flora Alpina (1850 m), Parkplatz kurz nach der Brücke über den Rio Zigolè.
    Routenbeschreibung: Vom Parkplatz aus folgt man links der Forststraße zu den Casoni di Valfréda und steigt nach etwa hundert Metern links entlang einer ehemaligen Skipiste auf, bis man den Wald verlässt und Fuciade in Sicht kommt. Leicht rechts haltend erreicht man über wellig-hügeliges Gelände den Grat, der die Wasserscheide zwischen Fuciade und Valfréda bildet,folgt ihm bis in die Nähe einer Versorgungsanlage eines Aquädukts. Anschließend überquert man diagonal den Hang auf der Valfréda-Seite, bis man ein weites, geneigtes Plateau erreicht, das in Richtung Norden bis zum unteren Rand einer Moräne aufsteigt. Danach wendet man sich deutlich nach Osten und folgt dem Rand der Moräne bis an den Rand des Schuttkessels der Marmolade .Dann steigt man weiter Richtung Nordosten auf und erreicht, nach einem letzten steileren Hangstück, den Passo di Forca Rossa (2499 m).

    Die Abfahrt erfolgt in umgekehrter Richtung entlang der Aufstiegsroute. Mehrere Varianten in Richtung der Casoni di Valfréda sind möglich, führen jedoch über steilere Hänge.

    Passo delle Cirelle

    von Fuciade

    Eine sehr beliebte Skitour dank des leichten Zugangs und der skifahrerisch interessanten Abfahrt, die ein gutes technisches Niveau erfordert. Erweiterung der Tour mit Aufstieg zu den Cime Cadine möglich.

    Start und Ziel: Straße zur Baita Flora Alpina, Parkplatz unmittelbar nach der Brücke über den Rio Zigolè (1850 m).

    Routenbeschreibung: Man folgt Richtung Norden der meist präparierten Piste zum Rifugio Fuciade. Kurz vor der Hütte verlässt man die Piste und geht links weiter über einen weiten, gleichmäßigen Hang mit mäßiger Neigung. Wo das Gelände steiler wird, steigt man diagonal auf, quert die südöstlichen Hänge des Sass di Tasca und erreicht einen markanten Geländeabsatz unterhalb der Punta Zigolè. Anschließend geht es Richtung Westen in die Val di Tasca, der man bis zu einem Plateau unterhalb der Nordflanken des Sass di Tasca folgt. Von dort steigt man rechts über einen steilen Hang auf, der zu einer Felsbank in einem steilen Kar führt; diesem folgt man im Zickzack aufwärts bis zum Passo delle Cirelle (2863 m).

    Die Abfahrt erfolgt in umgekehrter Richtung entlang der Aufstiegsroute.

    Monte Mulaz

    Überschreitung mit Abfahrt durch das Valle del Focobon

    Der Mulàz ist einer der skifahrerisch interessantesten Gipfel der Ostalpen, insbesondere wegen der anspruchsvollen Abfahrten auf der Nordostflanke.
    Die hier beschriebene Überschreitung vom Val Venegia nach Falcade mit Abfahrt durch das Valle del Focobon ist eine klassische Route von großer landschaftlicher sowie skifahrerischer Schönheit, die jedoch technisches Können und eine gute Kondition erfordert.

    Start: Parkplatz am Eingang des Val Venegia (1675 m), erreichbar über die S.P. 25, etwa 4 km nach dem Passo Valles auf der Seite von Predazzo.
    Ziel: Falcade, Ortsteil Molino (1200 m).

    Routenbeschreibung Aufstieg: Vom Parkplatz folgt man der meist präparierten Forststraße im Talgrund für etwa 5 km bis zum Pian della Vezzana. .Man verlasst die Strasse ,die rechts weiter zur Baita Segantini führt, steigt durch das weite Tal auf, das den Mulàz-Stock von der nördlichen Pale-Kette trennt, bis zum Passo del Mulàz (2619 m). Leicht nach Süden abbiegend, steigt man den steilen Hang hinauf bis zu einer Scharte auf 2750 m, überquert dann nach rechts Richtung Osten die gesamte Südflanke und erreicht so die Südost-Schulter, von wo aus man in kurzer Zeit den Gipfel des Mulàz (2906 m) erreicht.

    Routenbeschreibung Abfahrt: Vom Gipfel folgt man in umgekehrter Richtung der Aufstiegsroute bis zum Passo del Mulàz. Statt hier auf der Westseite entlang der Aufstiegsroute abzufahren, fährt man auf der Nordostseite Richtung Val Biois ab und erreicht in kurzer Zeit das Rifugio Mulàz (2571 m). Von dort geht es weiter über die Moränenhänge der Nordflanke der Cime di Focobon, die man , ohne festgelegte Route und entlang der Campanili dei Lastei , bis zur weiten Flanke oberhalb der Casera Focobon überquert. Fast am Fuß der Flanke angekommen, folgt man, orografisch rechts bleibend, einem flacheren Abschnitt bis zum Einstieg in die vom Focobon-Bach durchflossene Rinne, die zunehmend enger und unregelmäßiger wird (die Schwierigkeit dieses Abschnitts hängt von den Schneeverhältnissen und dem Zustand der Lawinenablagerungen ab). Am Ausgang der Rinne wechselt man orografisch nach rechts und folgt einer Forststraße, der man auf festgelegtem Weg bis nach Molino di Falcade folgt.

    3 Stunden

    Für erfahrene Skibergsteiger

    Aufstieg: West, Süd – Abfahrt: Süd, Nordost

    Harscheisen/Steigeisen bei vereister Schneedecke

    Cima di Juribrutto

    von der Malga Vallazza

    Eine klassische und sehr beliebte Skitour, auch für Skifahrer mittleren Niveaus geeignet.

    Start und Ziel: Malga Vallazza (1935 m), etwa 1 km nach dem Passo Valles auf der Seite von Predazzo.

    Routenbeschreibung: Von der Alm steigt man Richtung Norden über mäßig steiles Gelände durch einen lichten Zirbenwald bis zu einem Plateau am Waldrand auf (Spur meist vorhanden). Anschließend folgt man, orografisch rechts bleibend, dem wenig ausgeprägten Tal des” Rifugio Pradazzo” bis zu einem weiteren Plateau auf einer Kuppe, von wo aus sich links ein leichter Aufstieg über den Hang abzeichnet. Man steigt diesen Hang auf, bis man, nach rechts überquerend die weite Südflanke der Cima di Juribrutto (Laste di Iuribrutto) erreicht. Nachdem man links um einen Felsvorsprung herumgegangen ist, überquert man einen mäßig steilen Hang, wobei man sich zunächst nach rechts, zum östlichen Rand der Laste hin, und dann wieder nach links bewegt, bis man den weiten, leicht geneigten Gipfelhang erreicht. Diesem folgt man stets in Richtung Norden (bei Nebel auf die Orientierung achten) bis zur Cima di Juribrutto (2697 m).

    Die Abfahrt erfolgt in umgekehrter Richtung entlang der Aufstiegsroute.

    Forcella Val Tasca

    Eine wunderschöne, leichte Tour. Eine hervorragende Alternative zur Forca Rossa..

    Start und Ziel: Straße zur Baita Flora Alpina, bei der Brücke über den Rio Zigolè.

    Routenbeschreibung: Man folgt Richtung Norden der meist präparierten Piste zum Rifugio Fuciade. Kurz vor der Hütte verlässt man die Piste und geht links weiter Richtung Norden, orografisch rechts am Rio Zigolè vorbei. Wo das Gelände steiler wird, steigt man diagonal auf, überquert die südöstlichen Hänge des Sass de Tasca und erreicht einen markanten Felsvorsprung unterhalb der Punta Zigolè. Anschließend geht es Richtung Westen in die Val di Tasca, der man bis zum Talschluss folgt, der von einem Grat mit Felstürmen begrenzt wird. In der Mitte erkennt man zwei deutliche, breite Kanäle: Man nimmt die linke, die mit wenigen Richtungswechseln zur Forcella della Val Tasca führt. Alternativ kann auch die rechte Rinne bis zum Grat-Felsturm begangen werden.

    Cima Bocche

    von Norden

    Mit seinen relativ kurzen aber nie langweiligen steilen Oberhängen,ist diese die klassische Tour mit mittlerem Schwierigkeitsgrad und grosser Zufriedenheit.

    Start und Ziel: Drei Kilometer vom Passo San Pellegrino Richtung Moena hinunter,man parkt links bei der Malga Negritella.

    Routenbeschreibung: Vom Albergo Negritella in Richtung Süden die Langlaufpiste bis zur Malga Campo d’Orso entlang. Orografisch rechts des Rio Campo d’Orso bleibend, durchquert man einen, anfangs recht steilen Waldabschnitt, bis zu einem Plateau, von dem aus die Forcella di Bocche (rechts) und die Forcella di Juribrutto (links) deutlich zu sehen sind. Mit einigen Spitzkehren steigt man das letzte Waldstück auf, tritt auf offenes Gelände hinaus und folgt dem weiten Tal, das zur Forcella di Bocche (2543 m) führt. Von der Scharte steigt man links Richtung Osten auf und erreicht den Grat mit freiliegenden Felsen, dem man bis zum Gipfel folgt.

    Traversata Forca Rossa

    Ankunft in Malga Ciapela

    Start: Straße zur Baita Flora Alpina (1850 m), Parkplatz kurz nach der Brücke über den Rio Zigolè.

    Ziel: Malga Ciapela.

    Routenbeschreibung: Vom Parkplatz aus folgt man links der Forststraße zu den Casoni di Valfréda und steigt nach etwa hundert Metern links entlang einer ehemaligen Skipiste auf, bis man den Wald verlässt. Leicht rechts haltend erreicht man über wellig-hügeliges Gelände den Grat, der die Wasserscheide zwischen Fuciade und Valfréda bildet, und folgt ihm bis in die Nähe einer Versorgungsanlage eines Aquädukts. Anschließend überquert man diagonal den Hang auf der Valfréda-Seite, bis man ein weites, geneigtes Plateau erreicht, das in Richtung Norden bis zum unteren Rand einer Moräne aufsteigt. Danach wendet man sich nach Osten und folgt dem Rand der Moräne, bis an den Rand des Schuttkessels der Marmolade Am Rand entlang, steigt man weiter Richtung Nordosten auf. Nach einem letzten steileren Hangstück erreicht man den Passo Forca Rossa (2499 m).

    Vom Pass aus gehts bei der Abfahrt auf der gegenüberliegenden Seite kurz nach links und man gelangt auf die Nordosthänge des Monte la Banca. Mit einer schönen Abfahrt, stets orografisch links bleibend, erreicht man die Malga Franzedas; von dort folgt man dem Almweg, der in kurzer Zeit zur Malga Ciapela führt.

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